1890 als erste Unfallklinik der Welt zur Versorgung von verunglückten Bergleuten gegründet, repräsentiert das Bergmannsheil den Strukturwandel im Ruhrgebiet wie kein anderes Krankenhaus. Heute zählt das Bergmannsheil zu den modernsten und leistungsfähigsten Akutkliniken der Maximalversorgung und hat sich als Klinikum der Ruhr-Universität Bochum einen Namen in Wissenschaft und Forschung erworben. Nach dem berufsgenossenschaftlichen Leitmotiv "Heilen und helfen mit allen geeigneten Mitteln" werden in 22 Kliniken und Fachabteilungen mit insgesamt 622 Betten jährlich mehr als 19.000 Patienten stationär und rund 60.000 ambulant behandelt. Im Bergmannsheil und den angeschlossenen Einrichtungen und Instituten sind mehr als 2000 Mitarbeiter beschäftigt.
Aus der berufsgenossenschaftlichen Tradition heraus haben Patienten mit Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten das Bergmannsheil geprägt. Heute deckt das Bergmannsheil als Klinik der Maximalversorgung ein breites Spektrum universitärer Spitzenmedizin ab - die unfallmedizinische Ausrichtung zeigt sich aber auch heute noch in den speziellen Versorgungsaufträgen für Rückenmarkverletzte, Schwerbrandverletzte und Schwer-Schädel-Hirnverletzte sowie in den chirurgischen Schwerpunkten der Unfallmedizin und der Plastischen Chirurgie.
Zu Beginn des Jahres 2007 ist das Bergmannsheil in die Rechtsform einer GmbH überführt worden. Gesellschafter der GmbH sind mehrere Berufsgenossenschaften; aus der Tradition heraus war die Bergbau Berufsgenossenschaft Hauptanteilseignerin, bis sie am 1.1.2010 mit anderen Berufsgenossenschaften zur Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie BG RCI fusioniert ist. Heute ist die BG RCI Hauptanteilseignerin.